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von Anastasia Korablev
Sons of Anarchy Der Vollmond scheint und die Krähen auf der Straße werden durch den Hall eines rasenden Motorrads von ihrer Beute verjagt. Eigentlich sollten sie daran gewöhnt sein, denn wir sind in Charming, der Heimat von "Sons of Anarchy".
Wann ist das Dasein als Renegade zu einem einfachen Geschäft verkommen? Wann ist der Ehrenkodex der Gesetzlosen zu einer aussterbenden Art geworden? In Charming, Kalifornien, gibt es noch eine Spielart von diesem viel gerühmten Gesetz. Über die fiktive Kleinstadt in der Wüste herrscht die Motorradgang "Sons of Anarchy". Aber es ist mehr als nur eine Gang oder ein Motorradclub, es ist eine Bruderschaft, eine Familie. Wie jede anständige Gang betreibt auch diese Waffenhandel und ein paar andere illegale Geschäfte. Ehre ist eben teuer, Familie auch. Auch wenn es bei dem Namen etwas paradox erscheint haben die Söhne der Anarchie strenge Regeln, nach denen sie leben.
Der Club ist keineswegs asozial oder unpopulär in der Gegend, ihm gehört im Grunde die Stadt. Auch der Sheriff steht auf der Gehaltsliste. Wenn der junge Jax Teller, der Sohn eines der Mitbegründer des Clubs, auf seiner Harley durch die Gegend donnert, drehen sich Frauen aller Altersgruppen mit Begeisterung nach ihm um. Die Gang hat ihre eigene Art sich um die Gemeinde zu kümmern. In Charming wird man als Drogendealer, zum Beispiel, höflich aus der Stadt gebeten. Sogar mit einem echten Abschiedsgeschenk. Und wenn man nicht gehen will, dann wird man eben mit einem flammenden Inferno dahin geschickt, wo man hergekommen ist. Kurzum: Sons of Anarchy ist eine vor Adrenalin triefende, mit Benzin getränkte, und leicht explosive Serie mit schwarzem Humor und dunkler Seele.
Sons of Anarchy Charlie Hunnam (Bild: FX Networks) Etwas ist faul in der Stadt Charming, würde wahrscheinlich Shakespeare sagen, denn der Geist von seinem Hamlet rast durch diese Geschichte auf einer Harley Davidson Dyna. Jackson 'Jax' Teller ist der Vizepräsident von dem Club und der Thronfolger. Der junge Mann ist selbst gerade dabei Vater zu werden, als er sich zu fragen beginnt ob er das Richtige im Leben macht. Die Rolle des Geistes, die Jax Offenbarungen beschert, übernimmt ein unveröffentlichtes Manuskript seines Vaters, der eine Ideologie der Bruderschaft beschreibt, die dem jungen Mann sehr viel näher zu sein scheint als die gegenwärtige Politik des Clubs.
Er beginnt zu zweifeln und somit beginnt alles zu bröckeln. Doch diesem Prozess wirkt eine andere Kraft entgegen: Die Mutter, die nach dem Tod von Jaxs Vater deren "Bruder" und den amtierenden Präsidenten des Clubs Clarence "Clay" Morrow geheiratet hat. Ihr Charakter scheint jedoch weniger mit der Königin Gertrude verwandt zu sein. Sie ist das Element der Intrige und erinnert sehr viel mehr an eine Lady Macbeth. Um sich der Junkie-Exfrau ihres Sohnes zu entledigen, überreicht sie ihr eine in die Bibel versteckte Spritze mit einer Überdosis. Mit den Worten "Finde deinen Weg zu Jesus" verabschiedet sie sich von ihr.
Sons of Anarchy Charlie Hunnam, Ron Perlman (Bild: FX Networks) Shakespeare ist aber nicht die einzige Inspiration der Serie, denn es handelt sich immerhin um eine Motorradgang und das bringt noch eine ganz andere, rein amerikanische Tradition ins Spiel. Sons of Anarchy leben eine eigene desillusionierte Variante des "American Dream", die von dem Klang der Motoren, dem Gefühl der Straße und der Musik genauso begleitet wird wie von Motiven militanter Intoleranz, Rassismus und Korruption.
Die Geschichte des Pilotfilms ist interessant geflochten, die Serie glänzt mit guter Besetzung (Ron Perlman, Mark Boone Junior) auch wenn es für manch einen vielleicht schwierig sein könnte sich an Peggy Bundy (Katey Sagal) in der Rolle einer Matriarchin zu gewöhnen. Abgesehen davon zeichnet sich die Serie mit einem bittersüssen schwarzen Humor aus, der besonders schön die Tragik zu unterstreichen sucht. Die klar choreographierte visuelle Umsetzung, der Einsatz und die Auswahl der Musik und natürlich der Vorspann sind besonders gut gelungen und zeugen von einem eigensinnigen Charakter der Serie.
"Sons of Anarchy" ist eine Fabel über die Gewalt aus der Welt der Antihelden. Einerseits versucht die Serie realistisch zu wirken und andererseits romantisiert sie doch diesen Lebensstil. Begleitet von dem Motiv der Easy Rider - Coolness Tradition wurzelt die Serie doch mehr in den Konflikten und in der rohen Gewalt - vor allem in den Interessenkonflikten der Generationen, der Gangs und des eigenen Gewissens.
Meine Wertung 5/5
Anastasia Korablev
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Übersetzung mit Powertranslater(Etwas schräg, sorry!!!!!) Ron Perlman tauscht sein Hellboy-Outfit gegen eine Motorradkluft.
Der Schauspieler, der Sonntagnacht für die besondere Premierenvorstellung seiner neuen Fernsehshow bei de Paramount Studios in Hollywood zugegen war , zeigt Söhne der Anarchie(Sons of Ananyhy).
Die Show startet nächste Woche(3. Sep) in den Staaten und handelt von einen notorisch geächteten Motorradklub.
Ron gab zu, dass er Bedenken hatte,wegen seiner Einwilligung zu einer so großen amerikanischen Show . Er sagte: "Es ist ein großes Engagement, und ich suchte nicht direkt eine Fernsehsendung . Das Angebot kam direkt nach Hellboy 2 . Meine Filmkarriere begann, schließlich nur zu bekommen, wie ich es wollte zu bekommen, und diese Sache kam nur aus heiterem Himmel heraus, aber es war ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte."
Ron sagte aber, dass er nicht bedauerte, sich der Besetzung überhaupt anzuschließen.
"Ich habe mich nie mehr herausgefordert gefühlt weil der Charakter anders als alles, was ich zuvor je gemacht habe, er ist deshalb anders als ich", sagte er.
Er fügte hinzu, dass es mehr zur Show gab, als das, was auffällt.
"Die super Struktur der Show ist Hamlet. Wenn sie die Show aufmerksam verfolgen, wenn wir sind auf Sendung sind wird die Nähe zu den fünf Akten von Hamlet deutlich.
"Wenn wir auf Sendung für sechs Akte sind, glaube ich, dass wir macht es “Den Klang von Musik", scherzte er.
Bei der Show mit Motorrädern zu arbeiten ist nichts Rons Ding.Er hat keine Neigung für das Leben in der schnellen Gasse, scherzte der Schauspieler: "Ich bin der Grund, warum die Kinder der Stuntmans gut durch die Schule kommen
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30. April 2008 :Bericht von Serienjunkies
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Sons of Anarchy: FX bestellt 13 Episoden von Biker-Serie
Charlie Hunnam spielt die Rolle von Jack Promo von Bernd Michael Krannich am Mittwoch, 30.April 2008 13:00 Uhr | Trackback-URL Der amerikanische Kabelsender FX hat mit „Sons of Anarchy“ eine Serie bestellt, die in der Welt der Motoradclubs angesiedelt ist. Die Idee dazu stammt von „The Shield“ Autor und Executive Producer Kurt Sutter.
Im Zentrum von „Sons of Anarchy“ steht Jack (dargestellt von Charlie Hunnam), ein Mann Anfang 30, der tief in die Motorradclub-Szene involviert ist (wobei „Motorradclub“ vermutlich eher ein Euphemismus für „Motorradgang“ ist). Die Tatsache, dass er gerade Vater geworden ist bringt seinen bisherigen Lebensplan durcheinander.
Produziert wird die Serie von ihrem Schöpfer Kurt Sutter und dem Vater-Sohn Gespann Art und John Linson. Regie beim Piloten führte Alan Coulter, der für den Sender zum Beispiel auch den Piloten von „Damages - Im Netz der Macht“ inszenierte. In dem Piloten spielt zudem Sutters Ehefrau Katey Sagal („Futurama“, „8 Simple Rules“) als Jacks Mutter und Matriarchin des Motorradclubs mit.
„Sons of Anarchy“ wird von Fox 21 und FX Prods. produziert, der Sender FX hat eine Staffel mit 13 Episoden bestellt. Als Ausstrahlungsbeginn ist der September anvisiert.
Beim amerikanischen Bezahlsender HBO ist mit „1%“ eine im gleichen Milieu angesiedelte Serie in Vorbereitung. Letzte Woche begannen hier die Dreharbeiten zum Pilotfilm.
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Copyright©Sylvia Untermann-2007/2008
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