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Interview

Video-Interviews und Musik-Videos von BatB und Ron gelistet bei You Toube in Orginalsprache

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http://youtube.com/watch?v=WWnATNjhAxo&mode=related&search=

http://youtube.com/watch?v=F25gLjM1_vo

http://youtube.com/watch?v=MRHdukw5Ohc&mode=related&search=

http://youtube.com/watch?v=pCSTGziti0I

http://youtube.com/watch?v=oQJt6g_nHyE

http://youtube.com/watch?v=dFXTP_QMWo4

http://youtube.com/watch?v=sRKmWa0dokY

http://youtube.com/watch?v=dsS6KLA8F5k

Musik-Video-Clips

http://youtube.com/watch?v=6IlxvH1_3RU

http://youtube.com/watch?v=LLqbdyRM0Y8

http://youtube.com/watch?v=FaxLcAlejR4

http://youtube.com/watch?v=HNCCVXr56aY

http://youtube.com/watch?v=L9nWWjgCSEg

http://youtube.com/watch?v=IzAxYMF1WGU

http://youtube.com/watch?v=l4CJIqGlPKU

http://youtube.com/watch?v=P8yQwcaH87U

http://youtube.com/watch?v=dkO_dFw6uhQ

http://youtube.com/watch?v=c5SsHygIghE

http://youtube.com/watch?v=6GlfgygUn2g

http://youtube.com/watch?v=9aoedqZsre0

http://youtube.com/watch?v=nUgBZL97c64

http://youtube.com/watch?v=xezvBUBfQZ4

Ron Perlman Fernsehinterview von 06.02.1992

Interviewer und Gastgeber John Tesh, aus der Clubzeitung des amerikanischen Fanclubs ,,Advo*Cats“

 

John Tesh: Hi, ich bin John Tesh. Wilkommen bei ,,One on One“. Das klassische Märchen ,,Beauty and the Beast“ hatte schon viele Leben, den erfolgreichen Film dieses Jähres eingeschlossen. Vor zwei Jahren war es eine erfolgreiche Fernsehserie. Heute besuchen wir mit ,,One on One“ das ,,Biest“, halb Katze, halb Mann, gespielt von Ron Perlman in der außergewöhnlichen Liebesgeschichte im Fernsehen. Für Perlman war dies der Karrieredurchbruch, auf den er 15 Jahre gewartet hatte. Als einer; der Theater als Hauptfach auf der Universität studierte und einen Magistertitel darin von der University of Minnesota bekam, verbrachte er die meiste Zeit seiner Karriere ohne Angebote, bis er die Rolle des Vincent bekam. Vincent, das Biest, das in den Abwässerkanälen New Yorks lebte und Catherine, Linda Hamilton, vor den Gefahren der Stadt beschützte. Die Rolle brachte Perlman einen Golden Globe und zwei Emmy­-Nominierungen ein. Er war ein ungewöhnlicher romantischer Held, der jede Woche eine junge Frau aus Gefahr rettete - und wie ein Poet sprach! (Einblendung von ,,Todesmond“, letzte Szene auf Catherines Balkon.

Niemand war mehr von dem Erfolg von Beauty and the Beast überrascht, als einer der Hauptdarsteller; Ron Perlman, der für die schauspielerische Leistung einen Golden Globe bekam. Ron hatte diverse Fehlstarts in seiner Karriere. 1982 garantierten ihm Produzenten, dass die Rolle als Neandertaler in ,,Quest for Fire“ ihn in eine eigene Liga bringen würde. Der Film brachte ihm keinen Starruhm ein, aber er brachte ihn zu seiner nächsten Filmrolle. Diesmal reiste er mit Angelika Houston und Robert Urich in die Zukunft in dem Weltraumfilm ,,Ice Pirates“. Aber es waren die Rollen in großem Make-up, die ihm den Beifall der Kritiker brachten. Ron hielt eine fünf Stunden Make­up -Sitzung für seine Rolle als der bucklige Mönch Salvatore aus. In diesen Tagen spielt Ron nun ohne eine Maske als Robert Urichs betrogener Freund in dem Kabel-Film ,,Blind Man's Bluff“.

Ron ist seit 12 Jahren mit der Modedesignerin Opal Stone verheiratet und sie haben zwei Kinder. Er wuchs in New York City auf, unsicher und übergewichtig und nach eigener Beschreibung ein Versager. (John Tesh wendet sich nun Ron Perlman zu:) Was mit Kindern passieren kann, die übergewichtig und groß sind ist, dass sie ihr Selbstvertrauen verlieren können. Ist das jemals passiert?

Ron: Oh, absolut! Diese Gefühle der Unsicherheit und der Minderwertigkeitskomplex waren Dinge, die ich kannte, doch als mir bewusst wurde, dass ich von diesem Negativen auch etwas Positives ableiten konnte, z.B. als ich endlich mein Ventil gefunden hatte - die Schauspielerei - begann ich, den Kampf zwischen dem Impuls sehr kreativ zu sein und dem, was dich davon abhält, was niedrige Selbsteinschätzung und zu wenig Selbstvertrauen ist, zu verstehen.

Tesh: Wie hast du deine Begabung für die Schauspielerei entdeckt?

Ron: Das war eigentlich nicht vor der High School. Ich wurde in das Schwimm-Team aufgenommen. Und als ich da trainierte, kam dieser Bursche von der Dienststelle für Schauspiel und sagte: ,Wir haben dreißig Mädchen für dieses Stück und keine Jungs. Hast du irgendjemand, den du entbehren kannst?' Und ich war so eine Art Schwimme>; den man entbehren konnte und so sagte der Trainer: ,Hey, Perlman, raus aus dem Pool' So bin ich dann zum Vorspielen gegangen und hab die Hauptrolle in diesem Stück bekommen. Es war mein erstes berauschendes Gefühl.

Tesh: In diesen Tagen, als du mit dem Schauspielern anfingst, hast du da versucht, in Werbespots zu kommen oder in Seifenopern - solche Dinge?

Ron: Ich hab alles versucht! Da war nichts, was ich nicht versuchte. Die Werbeleute sagten mir; dass ich nicht werbekräftig genug aussähe, die Seifenoperleute sagten mir; dass ich nicht gut genug aussähe. Und so habe ich niemals solche Dinge gemacht.

Tesh: Du hast genügend Schläge einstecken müssen, um aufzuhören. Warum hast du nicht aufgehört?

Ron: Weil ich, je mehr ich darüber nachdachte, was ich sein könnte, wenn ich kein Schauspieler wäre, um so mehr zu dem Schluss kam, dass ich absolut keine anderen Talente hätte, um etwas anders zu sein. Keine Energie, etwas anderes zu sein, keinen Funken. Da war diese kleine Stimme in mir; die sagte: ,Du kannst den Krieg gewinnen, wenn du etwas zu tun finden kannst, bei dem du mit deiner ganzen Leidenschaft bist.

Tesh: Zu dieser Zeit wurde deine Tochter Blake geboren. Du bekamst nicht viel Arbeit, was in Hollywood passiert. Und du warst ein Haus-Ehemann zu dieser Zeit, hast dich um das Baby gekümmert. Wie war das für dich?

Ron: Oh, ich war Mi: Mom (Herr Mutti)! wirklich, von der ersten Windel morgens bis zur Badezeit und der letzten Flasche zur Nacht. Und wir sind zum Park gegangen - wir sind überall zusammen hingegangen. Es war hart, als es geschah. Aber im Rückblick, denke ich, hat es mir doch dieses herrliche Geschenk gegeben.

Tesh: Das ist das Gute, was davon kommt. Aber war da irgendein Schaden an deiner männlichen Psyche, weil du nicht rausgegangen bist und der Ernährer warst?

Ron: Yeah! Stets! Die männliche Psyche ist so geschaffen - ich bin überzeugt davon - immer im Spiel zu sein, auf der Jagd zu sein.

Tesh: Wie bist du mit diesen Gefühlen fertig geworden?

Ron: Du wirst mit diesen Gefühlen nicht fertig, ich glaub's nicht. Du hoffst nur; mit Würde durch sie hindurchzukommen. Und man wird bescheiden. Und dann denkst du so für dich: ,Wenn ich jemals beschäftigt sein werde, dann werde ich kein Narr sein.' Ich weiß, was der wirkliche Wert Arbeit zu bekommen und beschäftigt zu sein in dieser Industrie ist.

Tesh: Ich weiß, als Beauty and the Beast dir zuerst angeboten wurde, die Biest-Rolle, dass du da erst noch nicht einmal das Angebot überdenken wolltest, weil es eine weitere Rolle in umfangreichem Make-up bedeutete. Was hat deine Meinung so geändert?

Ron: Das Drehbuch. Total Ich hatte gerade ,,Der Name der Rose“ fertig, was die zweite große Make-up-Rolle in einer Reihe war und ich hatte Angst, der Lon Chaney meiner Zeit zu werden. In der Minute, als ich das meinen Agenten und Managern mitteilte, kam dieses Script an, das ich sie mir noch nicht einmal zu zeigen bat, damit ich bloß nicht in Versuchung käme. Und da war es, lag da und ich las die Zeitung und es war nichts anderes da zu lesen, so hab ich mal durch dieses Ding geblättert. Und bis ich dann die ersten zwei Akte gelesen hatte, hatte ich schon ungefähr dreimal geweint - es war eben so bewegend und schön. Es war so ein geschicktes und inspirierendes Erzählen einer sehr klassischen, alten Geschichte, nämlich, dass dort eine Schönheit unterhalb der Oberfläche van Dingen ist. Und es schien für mich die beste Version, um dem Schmerz in meiner Kindheit doch einen Sinn zu geben, um die Tatsache zu feiern, dass du dich doch über alles erheben kannst... Und da gab es keine Rolle, die ich jemals las, die diese Ideale besser hervorbrachte, als die des Biestes Vincent.

Tesh: Was mit der Rolle des Vincent passierte war, dass viele, viele Frauen sich in die Art verliebt haben, wie du diese Rolle spielst und auch in Vincent selbst.

Ron: Was es zu tun schien war; dass es das Bedürfnis bestätigte, sich über alles zu erheben, was auch immer dich auf- oder zurückhält. Und ich habe immer wieder Leute gesehen, die inspiriert wurden, sich über alle möglichen Widrigkeiten erhoben und das war sehr erfreulich und sehr befriedigend.

Tesh: War es schwierig, Ron, in diesem aufwendigen Make-up in Beauty and the Beast zu sein und deine Persönlichkeit, deinen Charakter; durchkommen zu lassen?

Ron: Ich wollte niemals in Erscheinung treten. Ich wollte nicht, dass Ron jemals sichtbar wurde, in allen Dingen, die ich tat. Das ist der Beruf des Schauspielers und das ist der Teil der Schauspielerei, der mich am meisten fasziniert.

Tesh: Würdest du es noch einmal tun? Würdest du noch mal eine Rolle mit viel Make-up nehmen?

Ron: Da gibt’s Zeiten in deinem Leben, wenn großartige Dinge dich finden und es gibt Zeiten, wenn du großartige Dinge findest. Ich hatte sehr viel Glück, weil wirklich großartige Dinge mich gefunden haben und so muss ich nur die Tür auflassen, damit dies weitergehen kann. Es mag auch nie mehr passieren. Aber sag niemals nie!

 

Die 40 Geheimnisse von... Ron Perlman

Aus dem Newsletter des kanadischen Beauty and the Beast-Fanclub bzw. aus dem
Französischen übersetzt im Chamber Friends- Newsletter Ausgabe März-April 1992

 

 

Name: Ronald Francis Perlman
Geburtsdatum: 13. April 1950
Ort: Washington Heights, Manhattan / NewYork
Größe: 1,90 m
Gewicht: 90 kg
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Blau

Seit 1970 spielte er in zwanzig verschiedenen Theaterproduktionen mit, darunter auch in vier Musicals. Seine erste Rolle für einen Kinofilm war die eines Neandertalers in ,,Quest for Fire" (Am Anfang war das Feuer). Später spielte er dann im Film ,,Der Name der Rose" den buckligen, entstellten Mönch Salvatore. Durch diese beiden Produktionen sagte man in Filmkreisen über ihn, dass er Spezialist für solche Rollen mit aufwendigem Make-up sei. Zwei Jahre personifizierte er Vincent in der Serie Beauty and the Beast Für diese Rolle bekam er den Golden Globe Award, den er sehr verdient bekam! Weitere persönliche Angaben: Seit 14. Februar 1981 ist er mit der Modedesignerin Opal Stone verheiratet. Seine Frau Opal war ihm ein großer seelischer Trost, als er keine Rollenangebote bekam und es ihm deshalb sehr schlecht ging. Die beiden haben zwei Kinder: Eine Tochter, Blake Amanda (geboren 1984) und einen Sohn Brandon Avery (geboren 1990).

Rons Eltern: Sein Vater war Jazzmusiker und spielte mit den größten Musikern des Jazz zusammen. Seine Mutter arbeitete beim Gesundheitsamt der Stadt New York. Die Familie wohnte in Washington Heights. Rons Kindheit war schwierig und stürmisch. Seine Eltern waren wegen ihrer beiden Jobs zu wenig daheim und so sorgte eine alte Tante für ihn. Er bekam Klavierunterricht, hörte aber nach 14 Monaten auf - er hatte kein Talent dafür! Als Teenager träumte Ron davon, Archäologe zu werden. Doch auch dieser Traum verging, als er sein Talent für das Theaterspielen auf einer Feier in seiner Schule entdeckt. Er studierte auf der High School weiter und war sogar sehr begabt dafür. Zuerst studierte er auf der City-Universität von New York und später auf der University of Minnesota, wo er ein Diplom und den Magistertitel für Kunst und Literatur bekam. Er studierte dann wieder in New York weiter.

Mit neunzehn ging er zur Classic Stage Company und spielte in den Stücken der großen Autoren mit. Während er spielte, lernte er dort seinen Beruf. Er spielte Stücke von Tschechow, Shakespeare, O'Neill, Ibsen, Pinter. Tom O'Horgan hatte ihn entdeckt. Das war wichtig: Die Verbindung O'Horgan Perlman dauerte sieben Jahre. Ron spielte in 12 Stücken mit; sehr berühmte Stücke wie ,,Hair", ,,Tartuffe", ,,American Heroes", ,,Pal k)ey" und ,,The Iceman Cometh". In diesem Stück spielte er zusammen mit F Murray Abraham und dieser Schauspieler beeinflusste Rons Karriere, sowie auch sein Privatleben.

Nach kleinen Fernsehrollen, in denen er Bösewichte spielte, rief man ihn zum Film: Er sollte E Murray Abraham vertreten in dem Film ,,Quest for Fire". Abraham hatte Ron dem Regisseur von ,,Quest", Jean-Jaques Annaud, empfohlen. Nach Probeaufnahmen war Annaud sehr zufrieden und engagierte Ron. Der Regisseur engagierte ihn abermals für den Film ,,Der Name der Rose". Zwischen beiden Filmen waren aber vier Jahre vergangen, in denen Ron keine Angebote bekam und deshalb sehr depressiv wurde.

Er wollte mit diesem Job sogar aufhören, doch seine Frau Opal gab ihm Mut. Sie glaubte an ihn, und ohne sie würde er vielleicht heute in irgendeinem Nest in Arizona Gebrauchtwagen verkaufen. (Anmerkung der Übersetzerin: Oh, Gott! Was wäre dann aus unserem Löwenmensch Vincent geworden?)

Die Rolle des Vincent hatte er zuerst abgelehnt, weil er nicht schon wieder so lange im Make-up-Stuhl sitzen wollte, doch als er das Drehbuch las, änderte er seine Meinung. Diese wunderbare Rolle machte ihn weltberühmt.

Sein Charakter: offen, glücklich, enthusiastisch und passioniert

Er sammelt: Theaterstücke in Originalfassung

Lieblingskleidung: Jeans, T-Shirt, alte Hemden

Lieblingsparfum: Polo von Ralf Lauren

Lieblingsschauspieler: Marlon Brando, Montgomery Clift, Jack Nicholson, Oskar Werner; Murray E Abraham, Laurence Olivier, Klaus-Maria Brandauer; Klaus Kinski, Robert de Niro

Lieblingsschauspielerin: Glenn Close, Vivien Leight, Maggie Smith, Isabelle Adjani, Carole Cane, Bette Davis, Sophia Loren, Gene Tierney

Seine Fehler: Sturheit, Skepsis, Unsicherheit

Sport: Jogging, Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren und alle Arten von körperlichem Training

Sein Lieblingsstein: Rubin

Lieblingsblume: Gladiole

Seine schönste Erinnerung: Die Geburt seiner Tochter

Wohnsitze: Ein Haus in Beverly Hills, eine Wohnung in New York

Städte, die er liebt: New York, die französische Landschaft, Rom, Lissabon, Paris und London

Autos: Subaru und Daimler

Lieblingsfarben: Braun, rot, gelb und ocker

Hobbys: Lesen, klassische Musik, das Einrichten und Dekorieren von Wohnungen (dieses Hobby teilt er mit seiner Frau). Einmal im Jahr ist er wenigstens für zwei Wochen in New York und besucht dort viele Theater.

Lieblingsgetränke: Bier, Wein und Scotch in Maßen (Anm. der Redaktion: Wir haben ihn stets nur mit Softdrinks gesehen, besonders Cola light!)

Sein Traum: Einmal Hamlet spielen!

Bevorzugte historische Personen: Shakespeare, Ed Kean und Schauspieler J. Barrymore

Seine schlimmste Erinnerung: Die Zeit, als er keine Rollenangebote bekam und deshalb deprimiert war

Seine Philosophie: Sein Pech hat ihn gelehrt, einfach und ,,normal" zu leben. Das Theater und der Film haben zwar einen großen Platz in seinem Leben, aber über allem steht das Glück mit seiner Frau und seinen Kindern - das ist sehr wichtig für ihn.

 

Quelle:Deutsche Beauty and Beast Fanseite von Katrin http://mitglied.lycos.de/batb/ .Ursprünglich stammt das Interview von einer amerikanischen Fan-Community,die aber nicht mehr existiert.Jemand hat das Ganze ins Deutsche übersetzt.

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